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587. herzensbilder.ch-Einsatz bei einer Mama im Onkosturm

„ Hallo Liebes Herzensbilder-Team
Wie fängt man bei so einem E-Mail an… Ich denke mal so… Meine Schwägerin bekam die Diagnose Krebs, was zwei Operationen und Chemotherapie nach sich zog.
Doch leider kamen bei der Nachkontrolle Ableger zum Vorschein. Man versucht nun Bestrahlung und erneut Chemotherapie. Es wäre wunderschön, sie könnten Herzensbilder bekommen…“

Ja sicher werden wir diese Herzensbilder möglich machen.
Ganz rasch, damit sie ganz sicher gemacht sind.
Damit sie jetzt gemacht sind, wo die Kraft der Mama noch da ist dafür.
Fotoengel Jeanine Linder (www.jeaninelinder.com) und Beautyengel Vanessa Spahni machen es möglich. Danke euch Engeln auf Erden, dass ihr sofort und als wäre es das Selbstverständlichste der Welt Zeit freizaubert in euren vollen Tagen, um für diese Familie im Sturm da sein zu können.
Danke, dass ihr dann einfach da seid, mit viel Ruhe und Feingefühl und all die Bilder möglich macht, die gut tun könnten, heut und irgendwann.
Danke auch für euren Mut, einfach vor der Türe einer Familie im Ausnahmezustand zu stehen, unwissend, was euch genau erwarten wird.
Es einfach tun, ohne wenn und aber und einfach eine Weile lang Teil davon zu sein.
Danke auch, dass du die Mama so liebevollst zurecht machst, liebe Vanessa. So viel Würde gibt es einem doch zurück, wenn man, in alledem ein bisschen schön gemacht wird. So gut tut das doch.
Ihr wart einfach nur wunderwunderbar, ihr beiden Engeln auf Erden.

Du, liebe Vanessa, schreibst danach:
„Als ich ankam, wurde ich von der Schwägerin, die das ganze organisiert hat, freundlich empfangen.
In der Stube war schon reges Treiben. Die Grossmutter war am kochen und die Kinder waren am Stubentisch am basteln. Die Mutter lag daneben auf dem Sofa und ruhte sich etwas aus.
Sie war sehr müde und man sah ihr die Strapazen der letzten Monate an…
Wir haben dann zuerst mit Ihren zwei Mädels angefangen. Sie wünschten sich beide verschiedene Zöpfe.
Danach war die Mama an der Reihe. Wir haben ihre Haare geföhnt und frisiert. Als wir dann ans Schminken kamen, waren alle Mädchen um uns versammelt und staunten und bewunderten die ganzen Pinsel und Utensilien.
Wir zauberten der Mutter etwas Frische ins Gesicht und alle waren sehr zufrieden.
Danach wurde ich noch an den grossen Esstisch geladen, wo es Kaffee und Dessert gab. Es waren ganz viel Verwandte gekommen.
Ich wurde ganz herzlich aufgenommen und sie bedankten sich nochmals für mein Kommen.
Es ist eine super starke Familie, die sich hilft, wo sie kann. Ganz wundervoll!!
Es war für mich ein Einsatz, der mir sehr nahe ging. Die Mutter ist so alt wie ich und Ihre Kinder so alt wie meine….
Doch es hat mich sehr glücklich gemacht, dass ich ihnen mit so wenig eine Freude machen konnte…
Man hat ihnen die Dankbarkeit angesehen und der Vater hat sich auch noch mit einer Umarmung und einer Dose selbstgemachter Brätzeli bedankt. So lieb!
Ich wünsche der ganzen Familie alle Kraft der Welt!“

Danke auch dir, liebe Jeanine, für deine Worte danach:
„Der Einsatz bei dieser Familie war etwas ganz besonderes, denn gleich zu Beginn wurde ich von einer riesigen Anzahl Gesichter begrüsst und direkt zu Kaffee und Kuchen eingeladen. Das Shooting musste erst mal ein paar Minuten warten, bis sich alle gestärkt hatten. Danach durften wir im Garten der Grosseltern Familienbilder mit allen Anwesenden machen. Die Mama, die so viel schon gekämpft hatte, hatte nicht mehr so viel Kraft und so beeilten wir uns in möglichst kurzer Zeit viele schöne Bilder zu machen. Ganz tapfer hielt sie das Shooting durch und wurde liebevollst umsorgt von der ganzen Grossfamilie. Ganz fest hat es mich berührt, wie sehr die Familie zusammenhält. Mögen ihnen die Fotos immer wieder ein kleines Licht im dunkel sein…“

Innigst wünschen wir der Familie ein Wunder, wünschen ihnen, dass die Mama noch ewig lange bei ihnen sein darf.
Weil Mama’s einfach nicht zu den Sternen fliegen dürften.
Weil sie so sehr gebraucht werden hier auf der Erde.
So so sehr.
Doch irgendwann kommt die Nachricht zu uns, dass die Mama ihre Flügel aufgespannt habe, sie sie hätten gehen lassen müssen.
Das Leben ist nicht fair.
Es tut uns unendlichst leid.
Unsere Gedanken sind bei euch.
Wir helfen mit, dass die Abschiedsfeier so sein darf, wie sich die Kinder und der Papa es sich wünschen.
Es ist so wenig, was wir tun können aber das, was wir tun können, das tun wir.

Irgendwann schreibt die Schwägerin der Mama:
„Ihr Engel auf Erden, herzlichen Dank für alles.
Sie sind einfach alle bezaubernd und vielen herzlichen Dank auch noch einmal für die Fotos und all die Hilfe für die Abschiedsfeier.
Vielen herzlichen Dank für all eure Kraft und euern Einsatz. Wie dankbar wir sind, dass wir diese Fotos haben, wie froh ich bin, den Kindern ein bisschen Mami ins Zimmer bringen zu können und wie froh die Kinder sind, dass da noch Haare waren.
Wie schön war es, dass zwei Engel so schnell gefunden wurden, als es hiess, ich brauche euch sofort und wie toll die beiden Engel es dann mit meiner Schwägerin gemacht haben.
Vanessa kam zuerst. Sie war so lieb und so herzlich zu meiner Schwägerin, fragte immer, ob sie sich hinlegen möchte oder ob sie noch mag und machte auch die beiden Mädchen zurecht.
Das Ergebnis war spitze.
Ihr Mann konnte seine Dankbarkeit nicht in Worte fassen und war so überwältigt.
Jeanine kam sehr pünktlich und musste sich noch gedulden, da die Mama zuerst wieder Energie tanken musste.
Wir machten uns auf den Weg nach draussen, wo sie schon die ersten Fotos schoss, die Kinder liebten es zu posen und lachen, wie auch mit Mami und Papi auf den Fotos.
Man merkte schnell, das meine Schwägerin kaum mehr Kraft hatte zum gehen, lachen und ihr schnell kalt wurde. Wie froh waren wir drum, dass Jeanine es in so kurzer Zeit es geschafft hat, so viele Bilder zu machen. Unglaublich gut hat sie das gemacht.
Und wunderschön sind die Fotos geworden.
Als ich die Fotos von Jeanine bekam, weinte ich vor Freude, doch dafür hatte ich keine Zeit. Es müssten sofort welche in den Spital zu ihr, das war mein einziger Gedanke in diesem Moment.
So ging ich ein Fotobuch drucken lassen und diverse Fotos druckte ich so aus.
Voller Spannung und Freude ging ich ins Spital.
Wooooow, war das eine schöne Reaktion.
“Diä Fotos si mega schön und du bisch äxtra für mi no umägränntt”
Wir hatten beide Tränen in den Augen und ich sagte zu ihr:
” Für di würi dür s Füür rennä”
Wir genossen im Bett dann die Fotos zusammen und ich organisierte sofort noch Magnete, um die Fotos im Spitalzimmer aufhängen zu können.
Ihr Mann sagte immer wieder, wie froh er sei, dass ich es mit euch allen organisierte.
Ihr alle seid einfach mega mega mega giga…. Danke 1000000000x…“

Liebe Schwägerin der Sternenmama
Wie unendlichst kostbar, eine Schwägerin wie dich zu haben.
Eine, die alles und mehr als alles gibt, dann, wenn der Lebenssturm losgeht.
Dank dir konnten wir ihnen gerade noch rechtzeitig Herzensbilder schenken.
So rasch, dass die Mama sie dank dir auch noch sehen und bei sich haben konnte.
Bilder, die festgehalten haben für immer, wie viel Liebe diese Mama ihren beiden Goldschätzen noch gegeben hat.
All die Liebe, die sie ihnen doch ein ganzes langes Leben lang hätte schenken wollen.
Bilder, die zeigen, wie diese Familie war und sie es im Herzen immer sein wird.
Bilder, die vielleicht auch gerade für die noch kleinen Kinder irgendwann so wichtig sein werden. Bilder mit ihrer Mama.
Bilder, die ein so wichtiger Teil ihrer Geschichte sind.
Wir hoffen, dass der Papa mit seinen beiden Kleinen von ganz vielen Menschen getragen und gestützt ist.
Es braucht sie so sehr, die zusätzlichen Feen und Heinzelmännchen, dann, wenn eine Mama fehlt und das Leben weitergehen muss.
Menschen, die anpacken da, wo der Papa zusätzliche Hilfe braucht, Menschen, die da sind, Tag für Tag, für die beiden Kleinen.

Ewig lang.

Wir denken fest an euch…. ganz ganz fest…. alles Liebe…..